Zum Hauptinhalt springen

Tipps für mehr Privatsphäre in Facebook

Der grössten Socialmedia-Site der Welt droht nach den jüngsten Änderungen eine Löschwelle - die Nutzer haben genug davon, dass die Betreiber mehr als salopp mit privaten Daten umgehen.

Dürfen das wirklich alle sehen? Was man ins Facebook stellt, ist oft für mehr als nur die eigenen Freunde sichtbar.
Dürfen das wirklich alle sehen? Was man ins Facebook stellt, ist oft für mehr als nur die eigenen Freunde sichtbar.
Reuters

Seit kurzem arbeitet Facebook mit externen Partnern zusammen, die ihre Websites anhand von Facebook-Daten personalisieren. Das stossende an dieser «umgehenden Personalisierung» ist, dass sie von Facebook für US-Nutzer ohne ihre Zustimmung eingeschaltet wurde.

Noch schlimmer: selbst, wenn man im eigenen Facebook-Profil die betreffende Option ausschaltet hat, werden die eigenen Daten immer noch an die Partner-Websites weitergegeben – es reicht, dass einer der eigenen Facebook-Freunde dort teilnimmt, schon hängt man mit drin. Will man das verhindern, müsste man dies auf jeder der Partnersites separat deaktivieren. Noch gibt es davon erst drei (Microsoft Docs.com, Pandora und Yelp), doch kann man sich leicht ausmalen, wie aufwendig dies künftig werden könnte, wenn Facebook weitere Partner dazugewinnt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.