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Online-Verkaufsverbot für alte iPhones

Der Patentstreit zwischen den grossen Elektronikkonzernen zwingt Apple in Deutschland zu einem Verkaufsstopp bestimmter Tablet- und Smartphone-Modelle. Das iPhone 5 soll bereits im Juni vorgestellt werden.

«Opfer» des Streits um ein Patent zum UMTS-Standard: iPhone 3G.
«Opfer» des Streits um ein Patent zum UMTS-Standard: iPhone 3G.
AFP

Wegen eines Patentstreits darf Apple in seinem Onlineshop für Deutschland mehrere iPhone- und iPad-Modelle nicht mehr verkaufen. Grund ist, dass Apple mit Motorola in einem Streit um ein Patent zum UMTS-Standard steckt.

Betroffen sind die Modelle iPhone 3G, iPhone 3GS und iPhone 4 sowie alle UMTS-fähigen iPads, wie ein Apple-Sprecher am Freitag sagte. Davon ausgenommen ist das aktuelle Modell iPhone 4S. Alle Geräte seien über den Handel weiterhin zu kaufen.

Der Sprecher sagte, der Konzern habe so handeln müssen, «weil Motorola sich wiederholt weigert, ein Patent zum UMTS-Standard zu vernünftigen Bedingungen zu lizenzieren, obwohl es bereits vor sieben Jahren zu einem Industriestandard-Patent erklärt wurde».

iPhone 5 im Juni?

Inzwischen wird weiter fleissig über das Erscheinungsdatum des iPhone-4S-Nachfolgers spekuliert. «Digitimes» will in Erfahrung gebracht haben, dass das iPhone 5 während der Worldwide Developers Conference (WWDC) im kommenden Juni gezeigt wird. Das taiwanische Portal stützt sich dabei auf einen Analystenbericht von Daiwa Securities.

Erst Ende Januar schrieb der meist gut informierte Blog 9to5mac.com, dass sich derzeit verschiedene Prototypen des neuen iPhones im Umlauf befinden. Ausserdem sei die Hardware reif für die Massenproduktion (Redaktion Tamedia berichtete).

dapd/sda/rek

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