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Nur Angela Merkel kennt keine «German Angst»

Scientology? BP? Oder das Finanzamt? Nein: Die meistgehasste Organisation in Deutschland dieser Tage ist Google. Wie konnte es so weit kommen?

Der Streit über virtuell begehbare Strassen mit Hilfe von Google Street View ist in vollem Gange. In Deutschland haben tausende von Hausbesitzern angekündigt, ihre Liegenschaften auf Street View unkenntlich zu machen.
Der Streit über virtuell begehbare Strassen mit Hilfe von Google Street View ist in vollem Gange. In Deutschland haben tausende von Hausbesitzern angekündigt, ihre Liegenschaften auf Street View unkenntlich zu machen.
Keystone
Ilse Aigner ist Deutschlands Ministerin für Konsumentenschutz. Sie hält eine Verknüpfung der Geodaten von Google Street View mit privaten Informationen für heikel. «Wir werden in der Bundesregierung zu klären haben, ob hier gesetzliche Schranken eingezogen werden müssen», so Eigner gegenüber der «Passauer Neuen Presse».
Ilse Aigner ist Deutschlands Ministerin für Konsumentenschutz. Sie hält eine Verknüpfung der Geodaten von Google Street View mit privaten Informationen für heikel. «Wir werden in der Bundesregierung zu klären haben, ob hier gesetzliche Schranken eingezogen werden müssen», so Eigner gegenüber der «Passauer Neuen Presse».
Keystone
Nach der Aufregung um Street View könnte auch die Rechtmässigkeit von Geodiensten mit Luftaufnahmen wie Google Earth (Bild) oder Bird's Eye (Microsoft) untersucht werden.
Nach der Aufregung um Street View könnte auch die Rechtmässigkeit von Geodiensten mit Luftaufnahmen wie Google Earth (Bild) oder Bird's Eye (Microsoft) untersucht werden.
Keystone
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Bundeskanzlerin Angela Merkel scheint zu den Wenigen zu gehören, die in der seit Tagen schwelenden Google-Debatte kühlen Kopf bewahren. «Die Bundeskanzlerin geht davon aus, dass ihr Wohnsitz ohnehin schon oft abgelichtet wurde und bekannt ist», sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Darum werde sie ihr Haus in Berlin-Mitte auf Street View voraussichtlich nicht löschen lassen.

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