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Microsofts «Bikini-Gate»

Der weltgrösste Softwarehersteller muss sich wegen Zurschaustellung halbnackter Messehostessen verteidigen.

«Nicht akzeptabel»: Microsoft engagierte für eine grosse Messe in Australien Frauen in goldenen Bikinis.
«Nicht akzeptabel»: Microsoft engagierte für eine grosse Messe in Australien Frauen in goldenen Bikinis.
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Von Automessen sind die leicht bekleideten Schönheiten nicht mehr wegzudenken. Auch die Electronic Expo E3 schmückt sich gerne mit sogenannten Meter Maids – Frauen, die im Bikini die Stimmung der meist männlichen Zuschauer heben und diese zu den Ständen locken sollen. Die sexistische Zurschaustellung des weiblichen Geschlechts kommt allerdings nicht überall gut an.

Das musste jetzt auch Microsoft erfahren: Laut einem Bericht der Zeitung «Sydney Morning Herald» haben diverse weibliche und männliche Microsoft-Mitarbeiter gegen die Verpflichtung von nur mit einem goldenen Bikini bekleideten Frauen an einer Microsoftmesse in Australien protestiert.

Wie «Der Standard» schreibt, kritisierte Microsoft-Managerin Tracey Fellows die Aktion als «nicht akzeptabel». Das Unternehmen habe sich daraufhin für die Aktion entschuldigt. Das Management habe nicht gewusst, dass die Frauen in Bikinis auftreten würden. Die Ironie der Geschichte: Ein wichtiges Thema der Konferenz war «Frauen in der Informationstechnologie».

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