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Kaspersky will Ächtung von Cyberwaffen

Das Internet kann nach Einschätzung von Sicherheitsexperten zum Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts werden. Daher müsse es eine stärkere Regulierung im Netz und ein gemeinsames Vorgehen gegen Cyberterroristen geben.

Da das Internet zum Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts werden könne, müsse es eine stärkere Regulierung im Netz und ein gemeinsames Vorgehen der Staaten gegen sogenannte Cyberterroristen geben, zeigte sich die Münchner Sicherheitskonferenz am Sonntag einig. Der russische Computervirenspezialist Jewgeni Kaspersky rief die Politiker auf, sich auf eine Ächtung der Cyberwaffen zu einigen.

Die in der EU für das Internet zuständige Kommissarin Neelie Kroes wies darauf hin, dass die Digitalisierung die Welt grundlegend verändere und heute Wirtschaft und Demokratie beeinflusse. Internetkriminalität verursache weltweit jährlich Schäden in Höhe von einer Billion US-Dollar und damit mehr als der Drogenhandel. Daher plane die EU eine «Schnelle Eingreiftruppe» für das Internet. Die Strategie der EU solle noch in diesem Jahr verabschiedet werden.

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