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Google, Apple, Uber und IBM wollen Trump nicht helfen

Tech-Unternehmen bieten keine Hand für Trumps Muslim-Datenbank. Plus: Der Anonymisierungsdienst Tor ist in der Türkei nicht mehr zugänglich.

Im Wahlkampf hatte Präsident Donald Trump von einer Datenbank gesprochen, in der sich alle Anhänger des muslimischen Glaubens würden eintragen lassen müssen. Nun hat Buzzfeed.com nachgefragt, welche Unternehmen dabei technische Hilfestellung leisten würden. Demnach haben Google, Apple, Uber und IBM alle abgewunken. Ein Sprecher von Google antwortete beispielsweise, das sei eine hypothetische Frage, weil dieser Vorschlag im Moment nicht auf dem Tisch liege: «Aber selbstverständlich würden wir das nicht tun.»Im Bild: Der gewählte Präsident Donald Trump auf seiner Dankestournee.
Im Wahlkampf hatte Präsident Donald Trump von einer Datenbank gesprochen, in der sich alle Anhänger des muslimischen Glaubens würden eintragen lassen müssen. Nun hat Buzzfeed.com nachgefragt, welche Unternehmen dabei technische Hilfestellung leisten würden. Demnach haben Google, Apple, Uber und IBM alle abgewunken. Ein Sprecher von Google antwortete beispielsweise, das sei eine hypothetische Frage, weil dieser Vorschlag im Moment nicht auf dem Tisch liege: «Aber selbstverständlich würden wir das nicht tun.»Im Bild: Der gewählte Präsident Donald Trump auf seiner Dankestournee.
Lucas Jackson, Reuters
Der Anonymisierungsdienst Tor ist in der Türkei seit kurzem nicht mehr zugänglich, berichtet Futurezone.at in Berufung auf Turkeyblocks.org. Damit werden die Möglichkeiten, in der Türkei das Internet unerkannt zu benutzen, weiter eingeschränkt. Im letzten Monat wurde der Zugang zu VPN-Diensten und gewissen Social-Media-Sites gesperrt.Im Bild: Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Auch in China ist die Nutzung von Tor nicht bzw. nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
Der Anonymisierungsdienst Tor ist in der Türkei seit kurzem nicht mehr zugänglich, berichtet Futurezone.at in Berufung auf Turkeyblocks.org. Damit werden die Möglichkeiten, in der Türkei das Internet unerkannt zu benutzen, weiter eingeschränkt. Im letzten Monat wurde der Zugang zu VPN-Diensten und gewissen Social-Media-Sites gesperrt.Im Bild: Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Auch in China ist die Nutzung von Tor nicht bzw. nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
Han Guan/Pool, Reuters
Im Edge-Browser will Microsoft Flash-Inhalte nur noch nach expliziter Zustimmung des Benutzers ausführen. Entwickler sollen die Adobe-Technologie durch den HTML5-Standard ablösen, lautet Microsofts Aufforderung in einem Blogpost. Google hatte vor kurzem einen ähnlichen Schritt für Chrome angekündigt.
Im Edge-Browser will Microsoft Flash-Inhalte nur noch nach expliziter Zustimmung des Benutzers ausführen. Entwickler sollen die Adobe-Technologie durch den HTML5-Standard ablösen, lautet Microsofts Aufforderung in einem Blogpost. Google hatte vor kurzem einen ähnlichen Schritt für Chrome angekündigt.
Microsoft
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