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Hardwareprobleme oder Hackerangriff?

Die Website des Online-Handelshauses Amazon war am Sonntag in grossen Teilen Europas kurzzeitig nicht erreichbar. Gemäss Unternehmensangabe war ein Hardware-Defekt im Rechenzentrum die Ursache.

Neue Zielscheibe für Wikileaks-Sympathisanten? Amazon-Chef Jeff Bezos.
Neue Zielscheibe für Wikileaks-Sympathisanten? Amazon-Chef Jeff Bezos.
Keystone

Die Website von Amazon war am Sonntagabend in grossen Teilen Europas für kurze Zeit nicht erreichbar, wie der britische Sender BBC unter Berufung auf die Web-Monitoring-Firma Netcraft berichtete.

Die deutsche, britische, französische, österreichische und italienische Website von Amazon seien etwa eine halbe Stunde ausgefallen, hiess es. Alles Websites werden in Dublin in Irland im Amazon-Rechenzentrum gehostet, wie Netcraft erklärte.

Der genaue Hintergrund des Ausfalls war nicht bekannt, Amazon äusserte sich zunächst nicht, spricht jetzt aber von einem Hardware-Defekt im europäischen Amazon-Rechenzentrum in Dublin.

Beobachter spekulieren indes, dass Sympathisanten der Enthüllungsplattform Wikileaks verantwortlich sein könnten. Sie hatten in der vergangenen Woche versucht, Amazon.com lahmzulegen, weil Amazon auf seinen Mietservern nicht länger Wikileaks-Dokumente speichert.

dapd/rek

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