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«Geheimhaltung ist für das Wohl einer Gesellschaft entscheidend»

Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen – Diskretion sei ein Grundpfeiler der modernen Gesellschaft, warnen zwei ETH-Sicherheitsexperten. Aber: Eine Demokatie muss Wikileaks aushalten können.

Reto Knobel
Bürgerliche Kardinaltugenden: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
Bürgerliche Kardinaltugenden: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
AFP

Stefano Balietti und Dirk Helbing arbeiten als Soziologie-Professoren an der ETH Zürich. Eben haben sie ein Weissbuch zur Datensicherheit publiziert, welches aktueller – siehe Wikileaks, siehe Facebook – nicht sein könnte.

Es scheint, als ob mit Facebook wie auch mit Wikileaks ein Zeitalter der totalen Offenheit eingeläutet wurde. Was sind die Konsequenzen?Dirk Helbing: Der Trend geht offensichtlich in Richtung mehr Transparenz, aber die wichtigste Frage ist völlig ungeklärt...

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