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Firefox stürzt den Internet Explorer vom Thron

Im Wettstreit der Internet-Browser hat die Microsoft-Konkurrenz einen wichtigen Meilenstein geschafft: Firefox überholte im Dezember in Europa den Internet Explorer. Der wahre Gewinner aber heisst Google.

Es sei das erste Mal seit seinem weltweiten Siegeszug, dass der Internet Explorer in einer grossen Region die Marktführung verliere, betonte der Chef des Internet-Marktforschers Statcounter, Aodhan Cullen. Nach Erhebungen der Firma kam der Firefox in Europa auf einen Anteil von 38,1 Prozent, während der Internet Explorer (IE) bei 34,52 Prozent lag.

Der Dominator schwächelt

Mit dem Internet Explorer hatte Microsoft den Vorreiter Netscape im sogenannten «ersten Browser-Krieg» ausgeschaltet. Der Schlüssel dazu war die Integration des Browsers ins Windows-Betriebssystem, was später als Wettbewerbsverzerrung geahndet wurde. Der IE dominierte den Markt zeitweise mit mehr als 95 Prozent, bis mit dem Firefox wieder ein ernsthafter Konkurrent auftauchte.

Auch Chrome macht Boden gut

Heute mischen auch der Suchmaschinenbetreiber Google mit seinem Browser Chrome und Apple mit dem (stagnierenden) Programm Safari mit. Cullen zufolge konnte vor allem Chrome dem Internet Explorer Nutzer abjagen.

Der Google-Browser erreicht mittlerweile 14,6 Prozent aller Internetnutzer, vor einem Jahr waren es noch 5 Prozent – laut Cullen eine Auswirkung der Vereinbarung zwischen der EU und Microsoft, welche dazu führte, dass das Unternehmen die Windows-Versionen nicht mehr mit einem vorinstallierten IE ausliefern darf.

Der Internet Explorer erscheint dieses Jahr rundumerneuert. Vor knapp vier Monaten lanciert, wurde die Beta-Version des IE 9 bislang 20 Millionen Mal heruntergeladen.

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