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Facebook-Nutzer haben mehr Freunde

Beflügelt Facebook den sozialen Kontakt, oder ist es umgekehrt? Eine neue Studie aus den USA zeigt interessante Resultate zum Sozialverhalten von Facebook-Nutzern auf.

Facebook macht kontaktfreudig, und wer kontaktfreudig ist, nutzt Facebook: Collage aus dem Freundeskreis eines Facebook-Nutzers.
Facebook macht kontaktfreudig, und wer kontaktfreudig ist, nutzt Facebook: Collage aus dem Freundeskreis eines Facebook-Nutzers.
Flickr

Menschen, die im Online-Netzwerk unterwegs sind, haben mehr enge Freunde und sind politisch engagierter als diejenigen, die dort nicht aktiv sind. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage des Pew Internet and American Life Projects unter mehr als 2'200 erwachsenen US-Bürgern.

Facebook-Nutzer vertrauen demnach anderen Menschen auch deutlich stärker, als dies die nicht vernetzten Mitmenschen tun. Sie bejahen ausserdem viel eher die Aussage, dass man «den meisten Menschen trauen kann».

Internetnutzung führt nicht in die Isolation

Der Grund dafür war aber nicht offensichtlich. Vielleicht liege es daran, dass Facebook-Nutzer mit einer grossen Zahl von Menschen in verschiedenen Zusammenhängen interagierten, sagt Keith Hampton, der Hauptautor der Studie, der auch Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität von Pennsylvania ist.

Nachdem zu Beginn des Jahrhunderts noch vermutet worden war, dass eine starke Internetnutzung in die Isolation führe, bestätigt die Pew-Untersuchuchung eine Studie, wonach die Nutzer sozialer Netzwerke insgesamt mehr Freunde haben als andere Internetnutzer. Bestätigt werden die neuen Erkenntnisse auch dadurch, dass Facebook-Nutzer offenbar politisch aktiver sind. Für die USA heisst das, dass sie eher wählen gegen oder an politischen Kundgebungen teilnehmen.

dapd/ssc

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