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Ein einig Volk von Elektroschrottsammlern

Im vergangenen Jahr haben Schweizer erstmals über 60'000 Tonnen Altgeräte aus Informatik, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation zur Entsorgung zurückgebracht.

«Sehr hohe Sammelquote»: Elektroschrott in Recyclingfirma Immark in Regensdorf. (8. April 2013)
«Sehr hohe Sammelquote»: Elektroschrott in Recyclingfirma Immark in Regensdorf. (8. April 2013)
Ennio Leanza, Keystone

Insgesamt wurden 61'295 Tonnen Elektroschrott gesammelt, wie die Organisation Swico Recycling am Montag bekannt gab. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr und erstmals mehr als 60'000 Tonnen. Innert zehn Jahren hat sich diese Menge sogar verdoppelt.

Swico Recycling schreibt von einer «sehr hohen Sammelquote» von über 90 Prozent. Diese könne nicht mehr stark gesteigert werden. Zudem sei es absehbar, dass die gesammelte Menge gewichtsmässig zurückgehen werde, weil die Geräte immer leichter würden.

575'000 Röhrenfernseher

Bei den PC-Monitoren ist es gemäss Mitteilung bereits so, dass die viel schwereren Röhrenbildschirmmonitore von den Flachbildschirmen abgelöst wurden. So wurden letztes Jahr 406'000 Monitore der neueren Technologie im Vergleich zu 302'000 älteren Modellen retourniert. Bei der Unterhaltungselektronik hingegen stehen immer noch 575'000 Röhrengeräte nur gerade 55'000 Flachbildschirmen gegenüber.

Die nicht mehr gebrauchten Geräte können an über 6000 Abgabestellen in der Schweiz ohne Vorbedingung und kostenlos zurückgegeben werden. Rund 75 Prozent der Menge wird gemäss Mitteilung in Form von wieder gewonnenen Rohstoffen in den Wirtschaftskreislauf zurückgebracht.

SDA/rek

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