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Die spektakulärsten Verbrechen im Netz

1995 lieferten sich der amerikanische Hacker Kevin Mitnick und der japanische Sicherheitsexperte Tsutomu Shinmomura eine zweimonatige Jagd durch die Cyberwelt. Mitnick war über Jahre in die Computersysteme von Telefongesellschaften und Softwareunternehmen eingedrungen und hatte deren Konten geplündert. Auch in Shinmomuras System schleuste sich Mitnick ein und brachte den «Cyber Samurai» damit gegen sich auf. Der Japaner nahm im Internet die Verfolgung des Millionendiebes auf und entlarvte ihn wenige Wochen später. Mitnick wanderte ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung im Jahr 2000 arbeitete der Amerikaner selbst als Sicherheitsexperte. Er gilt heute als der berühmteste Hacker des 20. Jahrhunderts.
Im Juni 2010 griff der Virus Stuxnet mehrere iranische Industrieanlagen an. Er übernahm die Kontrolle über die Rechnersysteme und sabotierte diese systematisch. Experten vermuten, dass der Virus im Auftrag eines Staates losgelassen wurde. Viren wie Stuxnet wären auch in der Lage, Telekommunikationssysteme, Flughäfen, Schiffe oder Militäranlagen anzugreifen und zu sabotieren. Solche «Cyberwaffen» könnten in Zukunft Teil einer neuen Form der Kriegsführung werden.
Am 2. Juni 2011 demonstrierten Hacker, wie leicht Sicherheitssysteme von Energiekonzernen zu knacken sind. Sie attackierten den französischen Stromversorger EDF fünf Stunden lang und blockierten die Internetseite des Konzerns so für Tage. Fachleute warnen, dass es auch möglich sei, das ganze Stromnetz eines Landes lahmzulegen.
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dapd/rek