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Die «digitalisierten Truppen»

Auf dem Weg zu einer schlagfertigen Hightech-Truppe will Chinas Volksbefreiungsarmee einen weiteren Schritt gehen.

Peking gibt Milliarden für die Modernisierung der Streitkräfte aus: Armee-Offiziere in Zhuhai. (13. November 2012)
Peking gibt Milliarden für die Modernisierung der Streitkräfte aus: Armee-Offiziere in Zhuhai. (13. November 2012)
Philippe Lopez, AFP

Nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua plant die Armee im Juni erstmals eine Übung mit Fokus auf neuartige «digitale Technologien». Was damit genau gemeint ist, liess Xinhua offen. Zu den Truppen gehörten auch «Spezialkräfte, fliegende Verbände und elektronische Abwehrkräfte».

Das Training ist für China ein Schritt auf dem Weg, sich an einen «informationsorientierten Krieg» anzupassen, wie Xinhua schreibt. Die Übung soll in Chinas grösstem Trainingsareal Zhurihe in der Inneren Mongolei stattfinden – und das kurz vor dem USA-Besuch von Staats- und Parteichef Xi Jinping. Bei dem Treffen mit Präsident Barack Obama dürfte es auch um Cyber-Sicherheit gehen.

China weist Vorwürfe zurück

Es gibt viele Gerüchte darüber, welche neuartigen Techniken Chinas Armee derzeit einsetzt oder noch entwickelt. Die USA werfen Peking vor, mit Hackerangriffen Militärtechnik zu stehlen. China weist solche Vorwürfe jeweils entschieden zurück.

Peking gibt Milliarden für die Modernisierung der Streitkräfte aus. Nach einem realen Zuwachs um 11,6 Prozent im Vorjahr klettert der offizielle Militäretat in diesem Jahr um 10,7 Prozent auf 720 Milliarden Yuan (141 Milliarden Franken).

SDA/rek

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