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Der Wurm, der die Schweizer Wirtschaft gefährdet

Im Iran wurde die Industrie von dem Computerwurm Stuxnet gesäubert. Doch die Gefahr ist nicht ausgestanden. Sicherheitsexperte Walter Sprenger ist überzeugt: «Die Angreifer versuchen, einen Staat zu schwächen.»

«Es ist ein ständiges Wettrüsten»: In den USA findet momentan ein dreitägiges Cyberwar-Manöver statt. Es soll aufzeigen, wie gut es um den Schutz der Weltmacht gegen verschiedene Angriffe auf ihre kritischen Infrastrukturen bestellt ist.
«Es ist ein ständiges Wettrüsten»: In den USA findet momentan ein dreitägiges Cyberwar-Manöver statt. Es soll aufzeigen, wie gut es um den Schutz der Weltmacht gegen verschiedene Angriffe auf ihre kritischen Infrastrukturen bestellt ist.
AFP

Im Iran sind nach Regierungsangaben alle Computer vom Computerwurm Stuxnet gesäubert worden. Der Schädling hatte zehntausende Rechner in iranischen Industrieanlagen befallen. Die Säuberung betroffener Industrieanlagen sei erfolgreich abgeschlossen, heisst es aus Regierungskreisen.

Doch die Gefahr scheint noch nicht ausgestanden: Am Wochenende wurde bekannt, dass Stuxnet auch Industrieanlagen in Deutschland befallen hat (Redaktion Tamedia berichtete). Siemens bestätigte, dass unter den befallenen Anlagen Kraftwerke, chemische Fabriken und industrielle Produktionsanlagen gewesen seien. Die Betreiber hätten das Virus aber entdeckt und mithilfe von Siemens entfernt.

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