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Wie Aldi vom iPad-Hype profitieren will

Der deutsche Discounter verkauft seit Donnerstag in der Schweiz ein Android-Tablet mit USB-Anschluss. Auch Google will einen Flachcomputer anbieten – unter eigener Marke und via eigenem Onlineshop.

Deutsches Tablet, made in China: Das neue Aldi-Tablet wird von Medion gefertigt. Das deutsche Unternehmen wiederum gehört zum chinesischen Computerkonzern Lenovo.
Deutsches Tablet, made in China: Das neue Aldi-Tablet wird von Medion gefertigt. Das deutsche Unternehmen wiederum gehört zum chinesischen Computerkonzern Lenovo.
Aldi-suisse.ch

Aldi will weiter vom Hype um Tablet-Computer profitieren. Seit Donnerstag verkauft der Discounter laut Eigenwerbung deshalb einen günstigen Konkurrenten zum iPad von Apple. Das Medion Lifetab P 9516 ist für 449 Franken auch in der Schweiz erhältlich. Das Gerät läuft mit Googles Betriebssystem Android.

Laut Neil Mawston vom Marktforscher Strategy Analytics ist der Tablet-Markt auch für Discounter interessant. Mawston erwartet, dass dieses Jahr drei von zehn in Deutschland verkauften Tablets Einstiegsmodelle aus der unteren und mittleren Preisklasse sein werden.

Für Discounter wie Aldi sei es daher sinnvoll, solche Geräte anzubieten, sagte er der Nachrichtenagentur DAPD. Apple hatte kürzlich mitgeteilt, dass bereits wenige Tage nach dem Verkaufsstart der dritten iPad-Generation weltweit drei Millionen Geräte verkauft worden seien.

Vorgänger schnitt gut ab

Bereits im vergangenen Dezember hatte der Discounter ein Vorgängermodell des Medion-Tablets angeboten. Die Stiftung Warentest hatte das Gerät damals nach einem Schnelltest als «ein gutes Tablet mit einem ordentlichen Bildschirm» bewertet.

Die neue Version hat Aldi zufolge einen USB-Anschluss und eine längere Akkulaufzeit. Der deutsche Hersteller Medion gehört inzwischen mehrheitlich dem chinesischen Computerkonzern Lenovo.

dapd/rek

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