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«Watson» rechnet jetzt für Krankenversicherung

Der Supercomputer von IBM arbeitet jetzt für eine der grössten Krankenversicherungen der USA.

Job bei einer Krankenversicherung: IBM-Supercomputer Watson.
Job bei einer Krankenversicherung: IBM-Supercomputer Watson.
Keystone

Bei Wellpoint, das rund 34,2 Millionen Mitglieder hat, soll er helfen, medizinische Probleme zu diagnostizieren und Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Das sei genau so ein Bereich, den man sich für «Watson» vorgestellt habe, erklärt IBM-Manager Manoj Saxena.

«Watson» wurde dadurch bekannt, dass er in den USA im Februar dieses Jahres in der Fernseh-Quizsendung «Jeopardy!» seine menschlichen Gegner klar besiegte. Jetzt soll er für Wellpoint mehrere Datenbanken gleichzeitig untersuchen, um die beste Behandlungsmöglichkeit zu finden. Laut IBM kann der Rechner das in wenigen Sekunden erledigen, und danach liefert er mehrere Vorschläge, die der Computer sogar nach seiner Einschätzung sortiert.

Ein Pilotprogramm soll Anfang kommenden Jahres in mehreren Krebs-Zentren und in auf derartige Behandlungen spezialisierten Praxen starten. Wie viel «Watson» die Versicherung gekostet hat, wurde nicht bekannt.

dapd

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