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Supercompi für unter den Bürotisch

Microsoft und der legendäre Rechnerhersteller Cray spannen zusammen, um einen kostengünstigen Superrechner zu fertigen.

Der Begriff «kostengünstig» ist allerdings relativ: Er umfasst eine Preisspanne von 27'500 bis 88'00 Franken, je nach Ausstattung. Im Preis sind drei Jahre Garantie inklusive Reparatur am nächsten Tag und Vor-Ort-Service inbegriffen.

Nach Auskunft von Cray richtet sich das auf den Namen CX1 getaufte Modell an Universitäten, Labore und Privatfirmen wie auch Haushalte. Für Microsoft bedeutet die Zusammenarbeit mit Cray eine Möglichkeit, sich weiter im Markt für Supercomputer zu etablieren.

Gigantischer Arbeitsspeicher

Laut «Spiegel Online» packt der Ferrari unter den Rechnern 786 Gigaflops. Das heisst, der CX1 kann 786 Milliarden Berechnungen pro Sekunde ausführen. Dazu kommen vier Terabyte (4000 Gigabytes) Arbeitsspeicher und noch einmal bis zu 64 Gigabyte Speicher in jeder der bis zu acht Recheneinheiten des Systems. Zum Vergleich: Neue PCs verfügen über 1 Giga Arbeitsspeicher.

Die schnellsten (etwa für Atomforschungszentren verwendeten) Megacomputer stellt allerdings immer noch Konkurrent IBM her. Er präsentierte im Juni einen Rechner namens Roadrunner, der eine Billiarde - eine Million Milliarden! - Rechenoperationen pro Sekunde schafft. Das ist Weltrekord. Bislang.

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