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Sonys iPad-Rivale zum Zusammenklappen

Der japanische Elektronikkonzern startet im Herbst mit eigenen Tablets die Aufholjagd auf das marktbeherrschende Tablet von Apple. Eines der neuen Android-Geräte verfügt über zwei Bildschirme.

Sonys erste Tablets  S1 (links) und S2.
Sonys erste Tablets S1 (links) und S2.
Reuters
Sie sind sowohl Wifi- als auch 3G-kompatibel und werden ab Herbst in der Schweiz erhältlich sein.
Sie sind sowohl Wifi- als auch 3G-kompatibel und werden ab Herbst in der Schweiz erhältlich sein.
Reuters
Das S1 hat einen 9,4 Zoll grossen Bildschirm.
Das S1 hat einen 9,4 Zoll grossen Bildschirm.
Reuters
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Mit zwei neuen Geräten will der japanische Elektronik-Gigant den rasant wachsenden Markt von hinten aufrollen. Erklärtes Ziel ist es, zur Nummer zwei in der Tablet-Branche aufzusteigen. Bisher dominiert Apple mit dem iPad den Markt, auf dem sich immer mehr Hersteller mit neuen Geräten tummeln.

Schon zweimal konnte Sony mit Entwicklungen neue Massstäbe setzen: Der Walkman und die Playstation standen lange für die Macht der japanischen Elektronikbranche. Analysten bezweifeln aber, dass Sony mit den S1 und S2 genannten Tablets der grosse Wurf gelingt. Die Sony-Aktie schloss am Dienstag in einem schwachen Marktumfeld mit 2,1 Prozent im Minus.

Tablet mit zwei Bildschirmen

Der erfolgreiche TV-Hersteller Sony setzt bei seinen schwarzen, glänzenden Tablets auf das Android-Betriebssystem von Google. Es werden die ersten Geräte sein, auf denen Playstation-Spiele laufen. Sie sollen WiFi- sowie 3G/4G- kompatibel sein. Ein neuartiges Design soll ermöglichen, den tragbaren Kleincomputer möglichst lange in der Hand zu halten.

Das werde über zwei je 5,5-Zoll grosse Bildschirme verfügen, kündigte der Vizepräsident des Konsumgütergeschäfts von Sony, Kunimasa Suzuki, an. Zu den Preisen äusserte sich Suzuki nicht. Die zweite Generation des iPads ist ab 499 Dollar erhältlich. Das Display des S1 hat eine 9,4-Zoll-Diagonale.

Attraktiver Preis vonnöten

«Es darf genauso viel kosten wie das iPad oder weniger», sagte ein Analyst von Nomura Securities. Der Preis müsse für Kunden attraktiv sein, um auf dem Markt Fuss fassen zu können. Allerdings ist dies nicht das einzige Kriterium für den Erfolg.

Seit der vergangenen Woche ist das Playbook von Research in Motion in den Läden. Es kostet ähnlich viel wie das iPad, hinkt beim Erfolg jedoch weit hinter Apple hinterher.

Neben Apple ist bisher Samsung Electronics mit dem Galaxy Tab recht erfolgreich. Auch Motorola, LG Electronics sowie HTC kämpfen um Marktanteile. Die Marktforscher von Gartner rechnen damit, dass sich die Tablet-Verkäufe bis 2015 auf rund 294 Millionen Stück vervierfachen.

SDA/rek

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