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Schweizer Kreditkarten haben bald einen Computer eingebaut

Nach dem erfolgreichen Pilotversuch steht fest: Schweizer Visa-Kunden erhalten eine Kreditkarte mit Tastatur, Batterie und Minidisplay. Die Technik soll Missbräuche fast unmöglich machen.

Das Kreditkartenunternehmen Visa profitiert vom Trend, dass immer mehr Konsumenten online einkaufen. «Die Nutzung von Karten steigt im Internet – mit extrem hohen Steigerungsraten», so Visa-Manager Hans-Bernhard Beykirch gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Doch das Zahlungsmittel Kreditkarte wurde eigentlich nicht für diese Art von Transaktionen entwickelt – Missbräuche sind nicht selten.

Noch mehr Zahlen zum Eintippen

Visa will nun mit neuer Technik Internetbetrügern einen Riegel vorschieben: Die australische Firma Emue baut einen Minicomputer in Visakarten ein. Die sogenannte Codesure-Karte wird mit einer zehnstelligen Tastatur und einem kleinen Bildschirm ausgerüstet. Meldet sich ein Nutzer mit einer gültigen PIN-Nummer an, erzeugt der Computer eine eingebaute achtstellige Zahl. Die Batterie in der Karte soll drei Jahre halten.

Ein Aufwand, der sich lohnt: «Ein statisches Passwort kann per Pishing abgefangen werden, das dynamische Passwort auf den neuen Karten jedoch nicht, weil es einmalig auf der Karte generiert wird», so Beykirch. Das Zahlungsmittel wird so extrem sicher, ein Missbrauch ist laut Unternehmensangaben nur möglich, wenn der Betrüger auch die PIN-Zahl kennt.

Cornèrcard macht vorwärts

Die Kreditkarte wird auch in der Schweiz zur Anwendung kommen. Pilotversuche in verschiedenen Ländern, darunter der Schweiz, waren vielversprechend. Laut Angaben von Cornèrcard erfolgt die definitive Einführung der Cornèrcard Visa Codesure «in den nächsten Monaten». Cornèrcard ist eines von fünf Bankinstituten weltweit, welches für die Durchführung des Pilotprojektes der neuen Visakarte ausgewählt wurde.

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