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Jobs führt Apple von zu Hause aus

Der erkrankte Firmenchef lenkt einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge trotz seiner Auszeit auch weiterhin die Geschicke des Technologiekonzerns.

Trotzdem noch aktiv: Wie das «Wall Street Journal» berichtet, arbeitet Jobs von zu Hause aus.
Trotzdem noch aktiv: Wie das «Wall Street Journal» berichtet, arbeitet Jobs von zu Hause aus.
AFP
Sichtlich stolz: Jobs mit dem iPad im Januar 2010, seinem bisher letzten neuen Computer-Gadget.
Sichtlich stolz: Jobs mit dem iPad im Januar 2010, seinem bisher letzten neuen Computer-Gadget.
Keystone
Seit Jahren sein Markenzeichen: Rollkragenpullover, Jeans und Turnschuhe.
Seit Jahren sein Markenzeichen: Rollkragenpullover, Jeans und Turnschuhe.
Keystone
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Jobs sei weiterhin an strategischen Entscheidungen und Entwicklungen neuer Produkte beteiligt, zitierte das «Wall Street Journal» am Donnerstag informierte Kreise.

Jobs leite Treffen bei sich zu Hause und am Telefon. Er sei zudem auf dem Firmengelände von Apple im kalifornischen Cupertino und in der Öffentlichkeit im kalifornischen Palo Alto gesehen worden. Jobs arbeitet diesen Kreisen zufolge vor allem an der neuen Version des Tablet-Computers iPad, die in einigen Monaten auf den Markt kommen soll, und am für den Sommer geplanten neuen iPhone.

Auszeit zum dritten Mal

Jobs hatte vor rund drei Wochen angekündigt, er werde aus gesundheitlichen Gründen erneut eine Auszeit nehmen. Insgesamt ist es bereits das dritte Mal, dass der Apple-Chef krankheitsbedingt vorübergehend aus dem Tagesgeschäft aussteigt. Während seiner Pause 2009 unterzog er sich einer Lebertransplantation.

2004 war er wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert worden. Woran er derzeit genau leidet, sagte Jobs nicht. Auch die geplante Dauer seiner Pause nannte er nicht. Der Aktienkurs von Apple war nach der Ankündigung Jobs' abgesackt. Er gilt als das Herz und das Hirn bei Apple, seitdem er den Konzern ab 1997 nach zwölfjähriger Abwesenheit wieder auf Erfolgskurs gebracht hatte. Unter der Führung von Jobs wurden das iPhone, der iPod und das iPad eingeführt.

AFP/rek

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