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Jacht von Steve Steve Jobs freigegeben

Der Millionenstreit um das Super-Schiff des verstorbenen Apple-Gründers ist beigelegt. Das Luxusschiff war zuvor wegen eines Streits mit Star-Designer Philippe Starck beschlagnahmt worden.

«Wir haben eine Lösung gefunden»: Die «Venus» kann wieder in See stechen.
«Wir haben eine Lösung gefunden»: Die «Venus» kann wieder in See stechen.
Keystone

Die «Venus» liege nicht mehr an der Kette und könne den Hafen von Amsterdam jederzeit verlassen, teilten die Hafenbehörden mit. Nach Zahlung einer Kaution durch den Nachlassverwalter von Jobs kann die Jacht wieder in See stechen. «Wir haben eine Lösung gefunden», sagte ein Anwalt von Jobs' Erben, Gérard Moussault, der Nachrichtenagentur AFP.

Nach seinen Worten wurde die Kaution auf ein Bankkonto gezahlt, eine Summe wollte Moussault nicht nennen. Das Luxusschiff war vergangene Woche wegen eines Zahlungsstreits mit Star-Designer Philippe Starck im Hafen von Amsterdam beschlagnahmt worden.

Keine Details zum Ende des Streits

Starck hatte bei den Erben des im vergangenen Jahr gestorbenen Apple-Gurus eine noch offene Zahlung von fast drei Millionen Euro für seinen Anteil an der Planung der fast 80 Meter langen Jacht angemahnt. Wie sich die beiden Seiten geeinigt haben, wurde nicht mitgeteilt.

Die «Venus» war Ende Oktober in Aalsmeer von der Jachtwerft Koninklijke De Vries zu Wasser gelassen worden. Nach niederländischen Medienberichten soll ein Honorar von neun Millionen Euro – sechs Prozent des geschätzten Baupreises von 150 Millionen Euro – vereinbart worden sein.

2011 verstorben

Die Jobs-Erben seien hingegen von sechs Prozent der tatsächlichen Kosten ausgegangen, die mit 105 Millionen Euro geringer als erwartet ausfielen.

Steve Jobs war 1976 einer der Mitgründer von Apple. Er starb im Oktober 2011 an den Folgen eines Krebsleidens. In einer Biografie hatte er die Arbeit an der Jacht als einen Ausdruck seines Lebenswillens bezeichnet.

SDA/rek

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