Zum Hauptinhalt springen

Fabrikneue PCs mit vorinstallierter Sicherheitslücke

Die Software Superfish macht Lenovo-Rechner angreifbar. Nicht nur der weltgrösste Computerhersteller verspielt mit solchen Schnitzern Vertrauen.

Angesichts der Sicherheitslücken rund um Superfish kommt das Unternehmen unter Beschuss von Experten: Lenovo-Firmenschild auf einer Hightech-Messe in Peking, China.
Angesichts der Sicherheitslücken rund um Superfish kommt das Unternehmen unter Beschuss von Experten: Lenovo-Firmenschild auf einer Hightech-Messe in Peking, China.
Archiv, Keystone
Das Unternehmen ist mit rund 20 Prozent Marktanteil der weltweit grösste Hersteller von PCs. Lenovo-Flagship-Store in Peking, China.
Das Unternehmen ist mit rund 20 Prozent Marktanteil der weltweit grösste Hersteller von PCs. Lenovo-Flagship-Store in Peking, China.
Andy Wong, Keystone
Superfish ist deshalb so gefählich, weil es «Man in the middle»-Verfahren anwendet, um Werbung in Webseiten einzuschleusen.
Superfish ist deshalb so gefählich, weil es «Man in the middle»-Verfahren anwendet, um Werbung in Webseiten einzuschleusen.
Wikipedia (pd)
1 / 3

Noch vor HP und Dell ist Lenovo absatzmässig der grösste Hersteller von PCs. Allein im vergangenen Quartal vertrieb das Unternehmen 16 Millionen Geräte. Just ein Teil dieser PCs ist nun von einem Sicherheitsproblem betroffen. In der Kritik steht die Werbesoftware Superfish, die Lenovo seit August 2014 auf Geräten unsichtbar vorinstalliert hat. Bei Superfish handelt es sich um sogenannte Adware, die ungefragt Werbeanzeigen in Websites einschaltet, ohne den Nutzer vorgängig zu fragen oder auf diesen Eingriff hinzuweisen. Sicherheitsexperten warnen vor einer massiven Schwachstelle.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.