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Ein Flop zu viel?

Tim Cook hat sich für das Debakel bei Apple Maps entschuldigt. Nun steht die Nummer zwei des Apfelkonzerns im Fokus der Kritiker: Für den intern ohnehin umstrittenen iOS-Chef Scott Forstall könnte es eng werden.

Apples Internetlösungen überzeugen – mit Ausnahme von iTunes und iCloud – immer weniger. Als Chef von Apples mobilem Betriebssystem muss Forstall unter anderem Apples Kartendesaster verantworten.
Apples Internetlösungen überzeugen – mit Ausnahme von iTunes und iCloud – immer weniger. Als Chef von Apples mobilem Betriebssystem muss Forstall unter anderem Apples Kartendesaster verantworten.
AFP
«Der Frust unserer Kunden tut uns extrem leid und wir tun, was wir können, um den Kartendienst besser zu machen»: Mit diesen Worten hat sich Steve-Jobs-Nachfolger Tim Cook (Bild) für die Fehler bei der Lancierung von Apple Maps entschuldigt – Forstalls Position wurde damit geschwächt.
«Der Frust unserer Kunden tut uns extrem leid und wir tun, was wir können, um den Kartendienst besser zu machen»: Mit diesen Worten hat sich Steve-Jobs-Nachfolger Tim Cook (Bild) für die Fehler bei der Lancierung von Apple Maps entschuldigt – Forstalls Position wurde damit geschwächt.
AFP
«Mit ausführlichen, gesprochenen Wegbeschreibungen, einer interaktiven 3-D-Ansicht und dem beeindruckenden Flugmodus ist die von Apple ganz neu designte Karten-App einfach grossartig», ist auf der deutschen Apple-Seite immer noch zu lesen. Apple Schweiz gibt sich da schon zurückhaltender: «Die Kartenelemente sind vektorbasiert, sodass Grafik und Texte unglaublich detailliert sind – selbst beim Zoomen. Und auch alle anderen Bewegungen sind dadurch weich und flüssig.»
«Mit ausführlichen, gesprochenen Wegbeschreibungen, einer interaktiven 3-D-Ansicht und dem beeindruckenden Flugmodus ist die von Apple ganz neu designte Karten-App einfach grossartig», ist auf der deutschen Apple-Seite immer noch zu lesen. Apple Schweiz gibt sich da schon zurückhaltender: «Die Kartenelemente sind vektorbasiert, sodass Grafik und Texte unglaublich detailliert sind – selbst beim Zoomen. Und auch alle anderen Bewegungen sind dadurch weich und flüssig.»
Reuters
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Im August war die Welt für Scott Forstall noch in Ordnung. Die ganze Apple-Gemeinschaft hing an seinen Lippen, als der Firmenmanager am Patentprozess in San José bislang unbekannte Details aus der Geheimhaltungsstrategie Cupertinos zu Protokoll gab (Redaktion Tamedia berichtete).

Weiter sprach der Senior Vice President des iPhone-Herstellers über das Ausleseverfahren von Jobbewerbern: Wer bei Apple mitmachen wolle, der müsse «härter arbeiten als bisher im gesamten Leben», so das Credo Forstalls.

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