Zum Hauptinhalt springen

Können Apps helfen, abzuschalten?

Jeder fünfte Erwerbstätige in der Schweiz steht unter Dauerstress. Unzählige Apps versprechen Abhilfe – wir haben ein paar davon getestet.

Sind Apps das Übel oder vielmehr die Lösung? Eine Frau schaut während der Arbeit auf ihr Smarthphone. Foto: Keystone
Sind Apps das Übel oder vielmehr die Lösung? Eine Frau schaut während der Arbeit auf ihr Smarthphone. Foto: Keystone

Mein Hippocampus, und nicht nur meiner, sondern jeder, liegt im Temporallappen wie ein schlummerndes Seepferdchen. Hippocampus ist der wissenschaftliche Begriff für das Seepferdchen, abgeleitet vom mythologischen Meereszwitter Hippokamp, der, als pferdiger Fisch oder fischiges Pferd, durch die Gewässer der Götterwelten pflügte. Hippocampus ist ausserdem der wissenschaftliche Begriff für jenen zentralen Teil des Gehirns, der unter anderem dafür zuständig ist, meine Stresshormone zu zügeln. Mein Hippocampus nun kämpft seit Jahren in der schäumenden Flut meiner Gehirnströme ums Überleben. Doch er schrumpft. Und schrumpft. Schrumpft. Umpft. Pft.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.