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Neue Einschränkungen«Dieser Entscheid ist nicht nachvollziehbar»

Seit dem 23. November sind in Basel nur noch 15 Personen an kulturellen Veranstaltungen zugelassen. Eine Hiobsbotschaft für die Branche, die im Corona-Jahr sowieso schon unter Druck steht.

Das Vorstadttheater hat seine Produktion «Die Märchen von Michael Köhlmeier» aus Corona-Gründen zu einem Spaziergang umkonzipiert. Schauspieler Matthias Grupp führt sein Publikum – auch unter der 15-Personen-Auflage – durch die Stadt.
Das Vorstadttheater hat seine Produktion «Die Märchen von Michael Köhlmeier» aus Corona-Gründen zu einem Spaziergang umkonzipiert. Schauspieler Matthias Grupp führt sein Publikum – auch unter der 15-Personen-Auflage – durch die Stadt.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Für die Basler Kulturschaffenden glich die Wiederaufnahme des kulturellen Lebens im Herbst einem Aufatmen. Denn der Auftritt vor Publikum – mit dem sie notabene ihren Lebensunterhalt verdienen – ist zentraler Teil ihres Schaffens und das Hinarbeiten auf die Premiere ihre Motivation. Es geht Künstlerinnen und Künstlern dabei nicht nur um die öffentliche Präsentation ihrer Arbeit, sondern auch um den Dialog mit dem Publikum. Nur so kann sich die Kultur – und mit ihr die Gesellschaft – weiterentwickeln.

Unter dem Gesichtspunkt dieser Systemrelevanz haben zahlreiche Institutionen nach der vom Bundesrat Ende Oktober beschlossenen Beschränkung der Zuschauerzahl von 1000 auf 50 Personen ihre Angebote neu konzipiert.

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