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Neue Zahlen zu KrankenkassenprämienDiese Kantone knausern bei den Prämienverbilligungen am meisten

Die Krankenkassenprämien werden für viele Haushalte zunehmend untragbar, wie neue Zahlen zeigen. Der Bund will mit einem Vorschlag Gegensteuer geben – doch viele Kantone stellen sich quer.

Die Krankenkasse verschlingt einen immer grösseren Teil des Einkommens.
Die Krankenkasse verschlingt einen immer grösseren Teil des Einkommens.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Wie viele Prozent Ihres Lohns geben Sie allmonatlich für die Prämien aus? Bei Menschen, die in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen leben, frisst die Krankenkassenrechnung nicht selten 15 oder gar 20 Prozent des Haushaltseinkommens weg. Das zeigen neue Modellrechnungen des Forschungsbüros Ecoplan im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit. Es berechnete die Zahlen für verschiedene Haushaltstypen – von Familien über Rentnerinnen bis hin zu Alleinerziehenden (Mehr zum Thema: So stark sind die Prämien in den letzten Jahren gestiegen).
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Die Ergebnisse sind politisch brisant. Denn die SP steht derzeit mit einer Volksinitiative in den Startlöchern, die verlangt, dass kein Haushalt über 10 Prozent seines Einkommens für die Prämien aufwenden muss. Der Bundesrat lehnt die Initiative zwar ab, hat aber einen indirekten Gegenvorschlag formuliert. Dieser sieht vor, dass die Kantone die Prämien stärker verbilligen sollen als bisher.

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