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Never Mind the Markets: WeltwährungDie Zukunft des Dollars

Der rekordtiefe Dollarkurs nach den Wahlen untermauert seinen Abstieg. Doch welche Währung könnte ihn dereinst ablösen?

Rekordtiefer Dollar und gute Aussichten: Börsenmaklerin in Seoul am ersten Börsentag nach den Wahlen.
Rekordtiefer Dollar und gute Aussichten: Börsenmaklerin in Seoul am ersten Börsentag nach den Wahlen.
Foto: Lee Jin-man (Keystone)

Der Dollar, seine Stärke und seine internationale Bedeutung ruhen letztlich auf der Stärke der USA und dem Vertrauen in die US-Wirtschaft. Das Chaos rund um die Präsidentschaftswahl und die Aussicht auf eine auch künftig schwer gespaltene Nation führen zur Frage, ob die Währung ihre Rolle halten kann.

Diese Frage stellt sich auch mit Blick auf die extrem expansive Geld- und Fiskalpolitik der Amerikaner. Die US-Notenbank Fed kauft monatlich für 120 Milliarden Dollar Staatsanleihen und Hypothekenpapiere auf. Ihre Bilanz ist 2020 bereits von 4100 Milliarden Dollar auf 7100 Milliarden Dollar gestiegen. Der Staat schreibt laut dem Internationalen Währungsfonds für 2020 ein Budgetdefizit im Umfang von 20 Prozent gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP), womit die Gesamtverschuldung auf 131 Prozent des BIP ansteigt.

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