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Joe Biden und Atomkraft«Die Zauberformel lautet: Wind plus Solar plus Nuklear»

Der künftige US-Präsident Joe Biden setzt für den Klimaschutz auch auf Kernenergie. Ob das eine sinnvolle Strategie ist, haben wir Horst-Michael Prasser gefragt, Professor für Kernenergiesysteme an der ETH Zürich.

Kernenergie und Klimaschutz, geht das Hand in Hand? Im Hintergrund das Kernkraftwerk Gösgen.
Kernenergie und Klimaschutz, geht das Hand in Hand? Im Hintergrund das Kernkraftwerk Gösgen.
Foto: Philipp Rohner

Kernenergie und Klimaschutz, ist das eine sinnvolle Kombination?

Es ist kein Geheimnis, dass die Kernenergie weitgehend klimaneutral ist. Sie liegt mit den geringen Emissionen, vorrangig im Uranbergbau, gleich auf mit der Windkraft und ist besser als die Fotovoltaik. Die Einsparung ist aber bei allen drei Technologien gegenüber den fossilen Energieträgern so gewaltig, dass diese Unterschiede nicht ins Gewicht fallen. Also Wind plus Solar plus Nuklear minus Kohle minus Gas minus Öl ist hier die Zauberformel.

Brauchen die USA die Kernenergie wirklich, um die Klimaziele zu erreichen?

Natürlich können Sie alles mit den erneuerbaren Energien machen. Vielleicht kostet das mehr, vielleicht aber auch nicht. Doch das ist gar nicht der Punkt.

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