Zum Hauptinhalt springen

KolumneDie Weltumrundung der Klimajugend und die flache Erde des Roger Köppel

Die Klimademonstranten verweigern einen «Arena»-Auftritt mit SVP-Nationalrat Roger Köppel. Und das ist absolut verständlich.

Die Klimabewegung besetzt unter dem Motto Rise up for Change den Bundesplatz in Bern. Am Abend des zweiten Tages ist der Bundesplatz immer noch besetzt.
Die Klimabewegung besetzt unter dem Motto Rise up for Change den Bundesplatz in Bern. Am Abend des zweiten Tages ist der Bundesplatz immer noch besetzt.
Foto: Adrian Moser (Tamedia AG)

Nach der Besetzung des Bundesplatzes durch die Klimajugend wollte Sandro Brotz in der «Arena» mit Gästen über die Ereignisse und Forderungen diskutieren. Eingeladen war unter anderem Hanna Fischer, die stellvertretend für das Klimaprojekt Rise up for Change teilgenommen hätte. Und: Roger Köppel. Der SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chef war der Grund, weshalb Fischer ihre Zusage wieder zurückzog. Man wolle nicht mit einem «Klimaleugner» über die Klimaproblematik diskutieren, liess sie verlauten. Es ist ein neues Phänomen, dass Menschen in der Schweiz den Dialog mit missliebigen Gegnern verweigern. Man bleibt gerne in seiner Blase, wo der Applaus auf die eigene Meinung besonders laut tönt. Das ist eine gefährliche Entwicklung: Die Schweiz ist auf Kompromissen aufgebaut, ohne Dialog sind diese unmöglich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.