Zum Hauptinhalt springen

Basler Museum thematisiert UmweltDie Welt kurz vor dem Kollaps

Die neue Sonderausstellung des Naturhistorischen Museums, «Erde am Limit», zeigt auf, welche Auswirkungen der Mensch auf die Natur hat.

Wie steht es um die Erde? Die Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum geht der Frage anhand wissenschaftlicher Grundlagen nach.
Wie steht es um die Erde? Die Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum geht der Frage anhand wissenschaftlicher Grundlagen nach.
Foto: NMB Hauser, Schwarz

Der Zustand unseres Planeten ist das Thema der Stunde. Politik und Medien befassen sich intensiv damit, wobei die Sachlichkeit manchmal etwas verloren geht. Hier schafft das Naturhistorische Museum mit seiner neuen Sonderausstellung «Erde am Limit» Abhilfe. «Wir befassen uns mit dem Artensterben und der Klimageschichte, das ist unsere Kernkompetenz», sagte Co-Direktor Basil Thüring anlässlich des Medienrundgangs durch die Ausstellung. Nach dreijähriger Vorbereitungszeit öffnet sie am Donnerstag ihre Türen. Sie zeigt anhand von wissenschaftlichen Grundlagen auf, wie der Mensch als Teil eines komplexen Ökosystems Einfluss nimmt auf die Natur und welche Folgen dies hat. Dabei werden die Besucherinnen und Besucher nicht mit dem Moralfinger durch die Exhibition geführt. Vielmehr empfangen Vogelstimmen und Blätterrauschen das Publikum bereits auf dem Weg zur Ausstellung. Statements von verschiedenen Personen zur Lage des Planeten zeigen eingangs die zahlreichen Facetten des umfangreichen Themas auf. Da kommt neben Promi Bertrand Piccard etwa auch ein Biobauer zu Wort, eine Infektiologin vom Unispital Basel oder eine Geschichtsstudentin.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.