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Unterwegs mit einem BVB-WagenführerDie Wahrheit über das Basler Tram

Beat Leuthardt, Grossrat von Basta, fährt seit zwanzig Jahren Drämmli. Als Chauffeur hat er seine eigene Psychologie des Tramfahrens entwickelt. Der BaZ verrät er, warum man als Fahrer niemals zurücklächeln sollte, wenn einen an der Haltestelle ein Kind anlacht.

«Im Alter von 44 Jahren bin ich schwach geworden»: Beat Leuthardt, Jurist, Co-Geschäftsleiter des Basler Mieterverbands – und seit zwanzig Jahren BVB-Wagenführer im 50-Prozent-Job.
«Im Alter von 44 Jahren bin ich schwach geworden»: Beat Leuthardt, Jurist, Co-Geschäftsleiter des Basler Mieterverbands – und seit zwanzig Jahren BVB-Wagenführer im 50-Prozent-Job.
Foto: Lucia Hunziker

Automobilisten drängeln auf die Kreuzung, Fussgänger hetzen über das Trassee, Velofahrer blockieren den Weg, eine Taube flattert auf die Schienen, Lichtsignale blinken, die Sonne blendet. Man fürchtet, das Tram könnte in diesem irren Gewusel, in diesem Gewitter der Sinnesreize ausgebremst und aus den Schienen gedrängt werden. Aber nein, es rollt, ein knapp 50 Tonnen schwerer Bandwurm, unbeirrt durch das Gewühl.

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