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Börsenrevolte im Reality-Check Die vier Irrtümer des Gamestop-Märchens

Klein gegen Gross: Beim Videospielehändler Gamestop hatten Finanzprofis auf fallende Kurse gewettet – Kleinanleger kauften massenhaft Aktien und heizten den Kurs kräftig an.
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Irrtum 1: Die Anleger haben sich mit den Hedgefonds angelegt

Am Ende bleibt ein bitterer Beigeschmack: Die Orders der Privatanleger wurden von Hedgefonds-Töchtern abgewickelt.

Irrtum 2: Privatanleger haben mit Leerverkäufen nichts zu tun

Irrtum 3: Alle Privatanleger haben Gamestop-Aktien gekauft

Welchen Einfluss die Privatzocker bei Gamestop hatten, ist höchst umstritten.

Irrtum 4: Privatanleger können Hedgefonds nicht schlagen

11 Kommentare
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    Sander Steffen

    Was in dem Artikel zu kurz kommt ist, dass diese ganze Gamestop-Geschichte recht deutliche Hinweise darauf gegeben hat, dass die Hedgefonds hier im Grossen Stil "naked short selling" betrieben haben: D.h. sie haben Aktien verkauft, die sie nicht nur nicht besessen haben, sondern von denen sie auch nicht sichergestellt haben, dass sie sie im Bedarfsfall besitzen könnten (dass kann so weit gehen, dass mehr Aktien verkauft werden, als existieren).

    Nun sind zwar viele absurde Börsen-Praktiken völlig legal, naked short selling gehört aber nicht dazu. Das ist höchst illegal.

    Man darf also gespannt sein ob hier nun Strafuntersuchungen folgen.

    Am 26. Januar galt beispielsweise für über 2 Millionen Gamestop-Aktien "failed to deliver". D.h. Aktien die an diesem Tag vertraglich vereinbart hätten den Besitzer wechseln sollen haben dies nicht getan - typischerweise eben weil derjenige der sie an diesem Datum dem neuen Besitzer hätte geben sollen, selber die Aktien gar nicht hatte, die er da hätte liefern sollen.