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Kommentar zu Corona und SportDie Vereine waren naiv – Geld sollten sie trotzdem bekommen

Die Proficlubs aus Fussball und Eishockey haben schlecht verhandelt, als es um die Bundesdarlehen gegangen ist.
Der Bund sollte ihnen dennoch entgegenkommen.

1000 Menschen dürfen derzeit in ein Schweizer Stadion. Das ist viel zu wenig, um die Clubs am Leben zu erhalten, die im Schnitt ein Drittel ihrer Einnahmen mit Zuschauern generieren.
1000 Menschen dürfen derzeit in ein Schweizer Stadion. Das ist viel zu wenig, um die Clubs am Leben zu erhalten, die im Schnitt ein Drittel ihrer Einnahmen mit Zuschauern generieren.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

So etwas nennt man wohl ein Eigentor. Mitte Mai haben die beiden Schweizer Profiligen in Eishockey und Fussball mit dem Bundesamt für Sport eine Absichtserklärung unterzeichnet, um an Bundesdarlehen für ihre Clubs zu kommen. Aber jetzt, da immer wahrscheinlicher wird, dass sie bis März 2021 in fast leeren Stadien spielen müssen, stellen sie fest: Die Bedingungen für die Kredite sind so hart, dass keiner an die insgesamt 350 Millionen Franken kommt, die der Bundesrat für zwei Saisons ohne Zuschauer bereitgestellt hat.

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