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Tief gefallener Ski-WeltmeisterDie Trennung als letzte Chance

Luca Aerni hätte die Skiwelt erobern sollen. Nun aber kämpft der Berner verzweifelt darum, seine Karriere zu retten. Dafür vollzog der 27-Jährige einen radikalen Schnitt.

Ins Straucheln geraten: Luca Aerni ist in den letzten Jahren vom Erfolgsweg abgekommen.
Ins Straucheln geraten: Luca Aerni ist in den letzten Jahren vom Erfolgsweg abgekommen.
Foto: Christian Pfander

Es war im letzten Februar, Corona wütete noch im Verborgenen, aber bei Luca Aerni schien schon so vieles verseucht zu sein. Slalom um Slalom misslang, es ging runter in den Europacup, aber auch da verlor er zwei Sekunden, klassierte sich hinter zwei Spaniern. Der Berner war erfolg- und ratlos.

Aerni war einmal ein unbekümmerter Draufgänger gewesen mit enorm schnellem Schwung. Mit 20 bereits wurde er in Kitzbühel Fünfter. 2017 in St. Moritz liess er sich als sensationeller Kombinationsweltmeister feiern. Im folgenden Winter wurde er Teamolympiasieger und im Slalom von Madonna di Campiglio Zweiter – er beendete damit eine achtjährige Schweizer Baisse im Stangenwald.

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