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«Die Transparenzinitiative ist nicht umsetzbar»

Heute in Bern eingereicht: Die Transparenzinitiative der SP, Grünen, BDP, EVP, Piratenpartei, Juso, Junge Grüne, Junge BDP, Junge EVP, Jugendsession, Opendata.ch und Transparency International Schweiz. Bild Anthony Anex/Keystone

Sie haben 2011 mit Ihrem Buch «(Un-)heimliches Geld» zur Parteifinanzierung für Aufsehen gesorgt. Ist die heute eingereichte Transparenzinitiative nach Ihrem Gusto?

Warum?

Wo liegt das Problem? Die Initiative verlangt einfach, dass alle Parteien und Bewegungen, die sich zur Wahl stellen, ihre Finanzen offenlegen müssen.

Ist damit das Volksbegehren gar nicht umsetzbar?

Seit den 60er-Jahren hat es zahlreiche parlamentarische, meist linke Vorstösse gegeben. Sie scheiterten bisher am Veto der Bürgerlichen. Versuchen Sie nicht als früherer CVP-Generalsekretär eine linke Initative schlechtzureden?

Gegen die Initiative haben sich SVP, FDP und CVP ausgesprochen. Welches Interesse sollten die wirtschaftsnahen Parteien an einer Reform haben?

Wie lautet Ihr Lösungsvorschlag?

Und solch ein Gesetz fände in der Schweiz eine politische Mehrheit?