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Vier Netzausfälle in einem JahrDie Swisscom reagiert auf Pannen bei Notrufnummern

Um die ständige Erreichbarkeit von Notrufzentralen zu gewährleisten, setzt die Swisscom neue Technik ein.
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Notfallnummern sind ein wunder Punkt

Widersprüchliches zur neusten Panne

Standardformulierung bei Alarm-App

16 Kommentare
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    Sacha Meier

    Mit Verlaub, aber was da die Swisscom AG da mit «dynamischer Leitweglenkung» und «mehreren Rückfallebenen» von sich gibt, ist Marketing-Neusprech mit Nebelwirkung. Da könnnen Rückfallebenen bis zur Morsetelegraphie eingebaut werden. Ohne Morsetelegraphen in den Haushalten samt Telegraphennetz ist das wertlos. Oder was genau nützt so eine Leitweglenkung, wenn das TCP/IP-Netz umsteht und sich weder Mobiltelefone ins System einbuchen können, noch Router eine gültige IP-Adresse bekommen, damit sich SIP-Gateways der Kundenrouter beim leitweggelenkten (!) SIP-Proxy der Swisscom AG registrieren können? Es gibt genau eine Lösung für das Problem. Und die heisst Redundanz. Will heissen, man baut ein mehrfach vermaschtes paralleles TCP/IP-Netz, das durch das standardisierte IETF-Protokoll OSPF (Open Shortest Path First) automatisch verwaltet wird. Der Haken an der Sache ist, dass so etwas de facto zwei parallele physische Netzwerke bis zu den Ortszentralen der DSLAM, ONT, bzw. den Mobilfunk-Basisstationen nötig machen würde. Bemerkenswerterweise heisst «All IP» nämlich auch, dass wirklich alles von einem funktionierenden IP-Netz abhängt. Weil kein Telco so etwas alleine stemmen kann, würde es Sinn machen, wenn das Parlament gleich verfahren würde, bei bei der Eisenbahn, Flugverkehr und dem Strom: Es setzt einen unabhängigen Netzbetreiber ein, der das TCP/IP-Netz der Schweiz redundant pflegt. Dort können sich dann alle Telcos, die ja eigentlich Marketingorganisationen sind, einmieten.