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Dringlicher AppellDie Sportvereine verlangen die Öffnung der Basler Sportanlagen

Politik und Vereine wollen Sportanlagen wieder öffnen. Und zwar bevor den Menschen «die Decke auf den Kopf fällt».

1. Niederhorn-Cup, Fussball-Hallenturnier für Junioren G (Fussballschule) bis Junioren D des FC Spiez.
1. Niederhorn-Cup, Fussball-Hallenturnier für Junioren G (Fussballschule) bis Junioren D des FC Spiez.
Foto: Jürg Spielmann

Zehn Vereine und eine Grossrätin drängen darauf, dass Basel-Stadt seine Sportanlagen öffnet. Grossrätin Ursula Metzger (SP) tut dies mit ihrer Interpellation «betreffend Vereinssport in Corona-Zeiten» und will «möglichst rasch» öffnen. Mit einem Brief an Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (CVP) tun es die Traditionsvereine BSC Old Boys Fussball und Leichtathletik, Basler Hockey Club, EHC Basel, FC Nordstern, Gladiators beider Basel, FC Black Stars, LC Basel, Fechtclub Basel, FC Concordia und der FC Amicitia Riehen.

«Das ist zu erwarten», sagt Old-Boys-Präsident Christian Schmid auf die Frage, ob durch die geschlossenen Sportanlagen und die ausfallenden Trainings der Mitgliederschwund einsetzt, «nicht nur bei den Junioren, sondern auch bei den Aktiven, Senioren und Veteranen». Mit angepassten Schutzkonzepten solle eine Öffnung möglich sein. Die Vereine wären sogar bereit, mit Schnelltests zu arbeiten. Alles gemäss Instruktionen der Behörden. Im Baselbiet beispielsweise sind sportliche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche vor ihrem 16. Geburtstag erlaubt. Mit Ausnahme von Wettkämpfen. Auch Sport im Freien mit maximal fünf Teilnehmenden ist zulässig.

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