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Kommentar zur DepartementsverteilungDie Basler SP braucht die Grünen nicht

Den Sozialdemokraten kann es egal sein, wer unter ihnen mitregiert.

Beat Jans (links) und sein Verbündeter Kaspar Sutter fangen im Februar in der Basler Kantonsregierung an.
Beat Jans (links) und sein Verbündeter Kaspar Sutter fangen im Februar in der Basler Kantonsregierung an.
Foto: Nicole Pont

Das Fazit, Rot-Grün habe in Basel-Stadt die Regierungsmehrheit verloren, greift zu kurz. Auch wenn die Grüne Elisabeth Ackermann durch die Grünliberale Esther Keller ersetzt worden ist, wird sich zumindest aus Sicht der SP in Zukunft nicht viel ändern.

Dies wird jetzt umso klarer, da man weiss, wer welches Departement übernimmt. Beim Bau- und Verkehrsdepartement müssen die Sozialdemokraten nach Hans-Peter Wessels nun zwar mit einer Grünliberalen vorliebnehmen. Doch gerade in diesem Ressort wird Esther Keller kaum eine andere Politik verfolgen. Der öffentliche Verkehr, die Fussgänger und die Velofahrer werden gegenüber dem Automobil weiter gestärkt, auch will Keller den Gedanken von Shared Mobility vorantreiben. Im Bauwesen dürfte sie ebenfalls unter Beweis stellen, weshalb sie ein «Grün» im Parteinamen trägt.

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