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Unausweichliche Betriebsschliessungen«Die Situation spitzt sich dramatisch zu»

Raphael Wyniger, Präsident des Basler Hotelier-Vereins und erfolgreicher Gastronom, übt Kritik: Es könne nicht sein, dass jeden Tag neue Massnahmen erlassen würden. Und Besserung ist nicht in Sicht.

Immer mehr Restriktionen bringen das Gastrogewerbe und die Hotellerie an den Anschlag.
Immer mehr Restriktionen bringen das Gastrogewerbe und die Hotellerie an den Anschlag.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone-sda.ch)

Herr Wyniger, die steigenden Corona-Fallzahlen lösen viele Massnahmen aus, nun kommt auch die Sperrstunde. Haben Ihre Gäste Angst, zu Ihnen zu kommen?

Ich denke, Angst ist ein zu starkes Wort – aber es ist eine grosse Verunsicherung spürbar. Nicht wegen der Umsetzung der Schutzkonzepte in den Restaurants und Hotels, das funktioniert gut, sondern wegen der allgemeinen Lage.

Die Gäste, das ist sichtbar, werden weniger…

Das ist nicht zu bestreiten, ich kann auch verstehen, dass es einem momentan vielleicht nicht so nach Ausgang ist.

Sind immer neue Restriktionen für Sie nachvollziehbar?

Wir nehmen die Sperrstunde zur Kenntnis. Für uns ist die Sprunghaftigkeit problematisch, wir können so nicht wirklich handeln. Ein planbares Szenario wäre ungemein wichtig für die Wirtschaft. Mir ist weniger wichtiger, was entschieden wird – sondern mehr, dass nicht jeden Tag etwas anderes kommt.

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