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Die Schweizer Literatur im Knast

Verbrechen und Strafe: Fast nichts anderes scheint Schriftsteller so zu faszinieren wie die Taten und der Gefängnisalltag von Kriminellen. Inspiriert vom Knast wurde auch die Krimi-Autorin Patricia Highsmith, die von 1981 bis zu ihrem Tod im Jahre 1995 im Tessin lebte und deren Nachlass deshalb in Bern liegt. Die Amerikanerin, die hier für ein fiktives Polizeifoto posiert, buchtet im Roman «Die gläserne Zelle» (1964) einen Intellektuellen in ein Horrorgefängnis ein, wo der schuldlos Verurteilte zu einem asozialen Totschläger wird. Eine «Herausforderung an meine Fantasie» nannte Highsmith ihr romanhaftes Lehrstück, das von einem Fan-Brief eines Gefängnisinsassen inspiriert wurde – und die Fragwürdigkeit des Strafvollzugs anprangern soll.
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