Zum Hauptinhalt springen

Prozessflut nach DemosDie Schweizer Klimajugend schlägt zurück

Die Polizei verteilt hunderte von Bussen, die Aktivisten fechten sie an und beschäftigen so die Gerichte. Abschrecken lassen sich die Schüler und Studenten nicht, die Proteste werden grösser.

Lausannes Klimajugend ist besonders engagiert und gerät regelmässig mit der Polizei in Konflikt.
Lausannes Klimajugend ist besonders engagiert und gerät regelmässig mit der Polizei in Konflikt.
Foto: Jean-Bernard Sieber

Der Protest blieb friedlich. Private Strafanzeigen gab es keine. Strafbefehle verschickte die Staatsanwaltschaft dennoch. Diese Erfahrung machten 15 Waadtländer Klimaaktivisten, die im März 2019 in die Geschäftsstelle der Waadtländer Pensionskasse Retraites Populaires einmarschierten. Ihre Strafe: 600 Franken Busse und 450 Franken Verfahrenskosten. Die Staatsanwaltschaft wirft den jungen Protestlern «Hinderung einer Amtshandlung» vor, weil die Polizei sie aus dem Pensionskassengebäude tragen musste.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.