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Massnahmen im VergleichDie Schweiz macht die gleichen Fehler wie bei der Spanischen Grippe

Eine neue Studie zeigt, dass der Bund bei der Pandemie ähnlich agiert wie 1918. Dabei sei klar, welche Massnahmen wirkten, sagen die Autoren. Die Studie sei ein «Weckruf».

Die Spanische Grippe wütete 1918 weltweit: US-Soldaten in Quarantäne in Kansas.
Die Spanische Grippe wütete 1918 weltweit: US-Soldaten in Quarantäne in Kansas.
Foto: EPA

Vieles war anders im Vergleich zu heute, als vor gut 100 Jahren die bislang grösste Pandemie in der neueren Geschichte durch die Schweiz fegte und unter den damals vier Millionen Einwohnern 25’000 Todesopfer forderte.

Umso erstaunlicher sind die Parallelen zur aktuellen Corona-Pandemie beim hilflosen Vorgehen der Behörden. Aufgedeckt hat sie ein Forschungsteam der Universitäten Zürich und Toronto. Die soeben in der Fachzeitschrift «Annals of Internal Medicine» veröffentlichte Studie hat über 120’000 Grippefälle aus 500 Berner Gemeinden analysiert, die während der Spanischen Grippe zwischen Juni 1918 und Juni 1919 den Kantonsbehörden gemeldet wurden.

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