Zum Hauptinhalt springen

Corona-«Gschtürm» bei Bund und Kantonen«Das verunsichert die Leute»

Die Romands freuten sich auf die Öffnung, die Deutschschweizer planten Verschärfungen – und jetzt will der Bundesrat landesweit harte Massnahmen. Das Durcheinander löst Unmut aus.

«Respektlos»: Der Genfer Staatsrat Mauro Poggia regt an, die Sperrstunde für Restaurants und Läden von 19 auf 21 Uhr zu verschieben.
«Respektlos»: Der Genfer Staatsrat Mauro Poggia regt an, die Sperrstunde für Restaurants und Läden von 19 auf 21 Uhr zu verschieben.
Foto: Keystone

In Solothurn so. Im Baselbiet anders. In Zürich eher soft. In Basel-Stadt weiter hart. Alle paar Minuten stellte am Dienstagnachmittag ein neuer Kanton sein originäres Corona-Massnahmenpaket vor. Bis der Bundesrat um 18.30 Uhr durchgriff: mit einer landesweiten Sperrstunde für Restaurants, Läden und Freizeitbetriebe um 19 Uhr. Ein Verbot für Veranstaltungen mit Publikum. Und massive Einschränkungen für private Treffen.

Das Diktat aus Bern ist zwar noch provisorisch. Doch in den Kantonsregierungen zweifelt kaum jemand daran, dass der Bundesrat das Massnahmenpaket am Freitag weitgehend so besiegelt. Einige sind darüber froh. Andere aber sehr ungehalten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.