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Altbacken: Rezept für FastenwäheDie Rebellin unter den Fasnachtsgebäcken

Mit Fasten hat das traditionelle Gebäck wenig zu tun. Dafür mit Genuss. Bäckerin und Kochbuchautorin Judith Erdin verrät uns, wie man sie herstellt.

Jetzt haben sie Hochkonjunktur: Fastenwähen, hier beim Basler Sutter Begg.
Jetzt haben sie Hochkonjunktur: Fastenwähen, hier beim Basler Sutter Begg.
Foto: Florian Bärtschiger

Was für eine Rebellin: Die Fastenwähe ist eine Art Brezel aus Milch, Mehl, Butter und oben drauf Eigelb und Kümmel. Und kümmert sich nicht die Bohne um ihren Namen, dem sie nie und nimmer gerecht wird. Weder kann man mit ihr gut fasten, noch ist sie eine Wähe, wie wir sie sonst kennen.

Genau deshalb ist sie das Gebäck der Stunde. Brauchen wir nicht gerade jetzt ein bisschen Schmackes? Aufrührerische Gebäcke, die sich einen Deut um einen vielleicht mageren Januar scheren (Diäten, alkoholfreie Abende, Veganuary)?

Dass die butterhaltige Wähe während des katholischen Fastens hergestellt wurde, interessierte im reformierten Basel kaum jemand.

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