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Corona vernichtet UnternehmenDie Opfer des Baizenlockdown

Während der Fokus auf den Infektionszahlen liegt, steigt eine Kennziffer täglich – jene der Restaurant- und Geschäftsbesitzer, die wegen der Corona-Massnahmen aufgeben müssen oder mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen haben.

Der Basler Gastrounternehmer Josef Schüpfer hat bereits mehrere Ordner voll mit Schreiben und Dokumenten gesammelt. Den Verwaltungsaufwand für die Unterstützungsgesuche nennt er «gewaltig». Die Gesuchsbehandlung geht für ihn zu schleppend.
Der Basler Gastrounternehmer Josef Schüpfer hat bereits mehrere Ordner voll mit Schreiben und Dokumenten gesammelt. Den Verwaltungsaufwand für die Unterstützungsgesuche nennt er «gewaltig». Die Gesuchsbehandlung geht für ihn zu schleppend.
Foto: Dominik Plüss/Tamedia

Josef Schüpfer, Wirt der Basler Traditionslokale «Stadthof» und «Walliser Kanne», breitet mehrere Ordner vor sich aus. «Alles voller Dokumente und Schreiben, die mit Corona und den Behörden zusammenhängen», sagt Schüpfer. Er spricht von einem «Papierkrieg». Die für die Kurzarbeit und die Härtefallregel angeforderten Unterlagen bedeuten für ihn und seine Buchhalterin einen «massiven Mehraufwand», den ihnen niemand entgilt. Hinzu komme, so Schüpfer, dass zu wenig Geld bezahlt werde. «Wer mir den Beruf verbietet, der kann das tun, wenn er mich gerecht entlöhnt. Aber genau das ist nicht der Fall.»

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