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Leitartikel zu den WahlenDie Ohrfeige für Ackermann tut Basel gut

Die rot-grüne Mehrheit im Regierungsrat wackelt. Elisabeth Ackermann wird vom eigenen Stimmvolk abgestraft. Mit Stephanie Eymann greift eine frische Kraft nach der Krone. Ein Segen für Basel.

Elisabeth Ackermann hat von den Wählerinnen und Wählern einen veritablen Denkzettel erhalten.
Elisabeth Ackermann hat von den Wählerinnen und Wählern einen veritablen Denkzettel erhalten.
Foto: Keystone

Hochmut kommt vor dem Fall. Selten trifft eine Floskel den Kern so präzis wie nach diesem denkwürdigen und von Corona geprägten Wahlsonntag. «Elisabeth Ackermann macht einen guten Job», sagte Grünen-Präsident Harald Friedl fast schon trotzig, sogar noch nach Auswertung der brieflichen Stimmen am frühen Nachmittag. Nie lag ein Partei-Oberhaupt so falsch wie Friedl. Er meinte wohl, man könne das Basler Stimmvolk für dumm verkaufen.

Die Wahrheit ist: Elisabeth Ackermann hat in den letzten Wochen und Monaten einen miserablen Job gemacht. In der Causa Fehlmann und dem Knatsch im Historischen Museum führte sie nicht, als Führungsqualitäten gefragt waren.

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