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Pleite eines Schweizer Stammzellen-BrokersDie Millionen aus dem Geschäft mit Baby-Blut sind weg

Der Schwyzer Bluthändler Cryo-Save AG verlangte für die Einlagerung von Nabelschnur-Stammzellen von Kunden in der ganzen Welt Millionen. Das Geld ist verschwunden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Einlagerung von Baby-Stammzellen bei Cryo-Save in Genf: Kunden aus der ganzen Welt bezahlten dafür Millionen.
Einlagerung von Baby-Stammzellen bei Cryo-Save in Genf: Kunden aus der ganzen Welt bezahlten dafür Millionen.
Foto: Cryo-Save

Im Konkursfall F 20200188 stellten die Behörden nur noch wenig Verwertbares fest: Pipetten, Zentrifugen, Kühlschränke und Computer für gerade mal 13’458 Franken. Auch auf den Konten der Firma lag nicht genug Geld, um seit Monaten ausstehende Löhne und Geschäftsmieten zu begleichen.

Dabei betrieb die Firma ein Milliardengeschäft. Die aus Pfäffikon SZ operierende Cryo-Save AG hatte nach eigenen Angaben mit weltweit 280'000 Familien Verträge über die Lagerung von 330'000 Nabelschnurblut-Proben abgeschlossen. Für die Einlagerung über 25 Jahre verlangte die Firma 4000 Franken. Dann stellte sie im Juli 2019 über Nacht ihre Aktivitäten ein.

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