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Veraltetes VokabularDie Migros sucht einen «Fachleiter Kolonial»

Der Detailhändler verwendet intern immer noch die Bezeichnung Kolonialwaren. Zwar will sich die Migros jetzt vom Begriff trennen, doch die Umsetzung harzt.

Nicht nur Ceylon-Tee und Kaffee gehören inzwischen ins Kolonial-Sortiment der Migros, sondern auch Lebensmittel aus der Schweiz.
Nicht nur Ceylon-Tee und Kaffee gehören inzwischen ins Kolonial-Sortiment der Migros, sondern auch Lebensmittel aus der Schweiz.
Foto: Salvatore di Nolfi (Keystone)

Black Lives Matter wurde weltweit zu einem Begriff. Die ganze Schweiz diskutierte über das Schaumgebäck von Dubler. Und in Bern änderte die Café-Bar Colonial nach Protesten ihren Namen. All das scheint an der grössten Detailhändlerin des Landes vorbeigegangen zu sein.

So sucht die Migros Aare im Herbst 2020 für die Filiale im Berner Bahnhof einen neuen «stellvertretenden Teamleiter Kolonial». Und die Migros Zürich hat derzeit gleich acht Stellen ausgeschrieben, die den Begriff Kolonial enthalten, unter anderem benötigt man zwei neue «Fachleiter Kolonial» und einen «Mitarbeiter Kolonial & Backwaren».

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