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Wirkte der Basler Beizen-Lockdown?«Die Massnahmen konnten Todesfälle und Erkrankungen verhindern»

Welche Restriktionen haben die Fallzahlen in beiden Basel erfolgreich beeinflusst? Die BaZ hat die Daten zusammengetragen und Kantonsarzt Thomas Steffen und dem Kanton Basel-Landschaft zur Interpretation vorgelegt.

Die Maskenpflicht brachte die Fallzahlen in Basel nicht zum Sinken. Dennoch war sie laut Kantonsarzt Steffen nicht überflüssig.
Die Maskenpflicht brachte die Fallzahlen in Basel nicht zum Sinken. Dennoch war sie laut Kantonsarzt Steffen nicht überflüssig.
Foto: Pino Covino

Neue Massnahmen: Am Mittwoch verschärfte der Bundesrat die Corona-Restriktionen. Die aktuelle Lage erlaubt es gemäss Bund nicht, den Status quo aufrechtzuerhalten. Wie sich die neuen Anpassungen auf die Fallzahlen auswirken werden? Eine Antwort wird noch einige Zeit auf sich warten müssen. Laut dem Basler Kantonsarzt Thomas Steffen können Einzelmassnahmen frühestens nach zehn Tagen messbare Auswirkungen zeigen.

Dafür lässt sich ein Blick in die Vergangenheit wagen. Seit rund einem halben Jahr werden nach den vielen Lockerungen im Abgang der ersten Welle wieder sukzessive Restriktionen in der Region Basel eingeführt. Dabei wählten Basel-Stadt und Baselland ganz unterschiedliche Wege. Welcher dabei der sinnvollere war, ist schwierig abzuschätzen. Eine deutliche Sprache sprechen zumindest die Fallzahlen; sie stellen einen klaren Messwert dar und sind eine der relevanten Grössen, welche die Behörden mit den verordneten Restriktionen zu beeinflussen gedachten. Auch wenn laut Steffen eine genaue Analyse der Zahlen schwierig und nur beschränkt aussagekräftig ist, da der epidemiologische Verlauf immer von vielen Faktoren abhängt, stellt sich die Frage: Lassen sich aufgrund der regionalen Daten Rückschlüsse gewinnen, welche der vielen Massnahmen erfolgreich und welche letztlich sinnlos waren?

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