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Kommentar zum LockdownDie Kultur will wieder starten – mit einer guten Idee

Vor der Schliessung aller Lokale setzte der Bundesrat auf die 50-Zuschauer-Grenze. Nun fordert die Taskforce Culture, diese Begrenzung aufzuweichen.

Da passen – mit Sicherheit – ein paar Leute rein: Komiker Claudio Zuccolini im leeren Opernhaus in Zürich.
Da passen – mit Sicherheit – ein paar Leute rein: Komiker Claudio Zuccolini im leeren Opernhaus in Zürich.
Foto: Alexandra Wey (Keystone) 

Es war eine klare Ansage des Bundesrats, damals am 28. Oktober: Kulturelle Veranstaltungen mit über 50 Zuschauern werden verboten. Aber was so objektiv klang, erwies sich als fragwürdig: Denn was für einen Sinn hat eine 50er-Grenze, wenn sie fürs Kellertheater ebenso gilt wie fürs Opernhaus oder das KKL? In einem kleinen Raum können schon 50 Menschen zu viele sein; ein grosser wirkt selbst mit dreimal so vielen noch leer.

Als die Taskforce Culture gestern bei Bundesrat Alain Berset vorsprach, ging es deswegen nicht nur um finanzielle Fragen, sondern auch um organisatorische. Wie können die Bühnen und Konzertsäle nach dem mittlerweile kompletten Lockdown wieder öffnen? Wie lässt sich der Betrieb sinnvoll und sicher wieder hochfahren?

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